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Weihnachten in Europa![]() Weihnachtsbräuche in den Ländern der EU |

Bei
den Spaniern geht das Weihnachtsfest erst richtig los, wenn unser
Heiligabend vorbei ist.
Vom 25. Dezember bis 6. Januar ist Feiern angesagt!
Ein traditioneller weihnachtlicher Brauch in Spanien ist die Erscheinung des Köhlers (Olentzero), der aus den Bergen kommt und auf den Schultern durchs Dorf getragen wird.
Am 28. Dezember, dem Tag der unschuldigen Kinder, wird man ähnlich wie in Deutschland am ersten April aufs Glatteis geführt und muss schon aufpassen, dass man sich keinen Bären aufbinden lässt.
Vom 30.12. bis 1.1. feiert man die "Fiesta de la Coretta".
In dieser Zeit wird eine geschmückte Kiefer gesegnet.

Höhepunkt der spanischen Weihnachtsfeierlichkeiten ist das
Dreikönigsfest am 6. Januar.
An diesem Tag gibt es
Weihnachtsaufführungen und Umzüge. Die Häuser werden mit den
Anfangsbuchstaben der 3 Könige gesegnet,
damit im kommenden Jahr kein Unheil das Haus und seine
Bewohner treffen kann.
Der Weihnachtsbaum gewinnt erst in den letzten Jahren eine etwas grössere
Bedeutung in Spanien.
Traditionell gehört hier zum Weihnachtsfest
eine Krippe.
Einen Weihnachtsmann kennt man in Spanien nicht.
Geschenke zieht man
sich aus einer "Urne des Schicksals", einer Tombola, die
neben Geschenken auch viele Nieten enthält.
Aber am 6. Januar geht keiner leer aus, jeder darf so lange ziehen
bis er ein schönes Geschenk gefunden hat.
Zum Festmahl gibt es Truthahn oder Fisch. Turron (Nougat) und Marzipan sind beliebte Weihnachtsschleckereien.
Die Familie besucht dann gemeinsam die Mitternachtsmesse.