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Kala Christouyenna !

In Griechenland hat Weihnachten nicht so eine Bedeutung wie in den Ländern, die wir bisher "besucht haben".
MGriechenlandan kennt hier keine Adventszeit und Heiligabend gibt es keine große Festtafel, weil der 24. Dezember noch in der 40 tägigen Fastenzeit vor Weihnachten liegt, in der auf Fleisch und Milch verzichtet wird.
Und es gibt normalerweise an Heiligabend auch keine Geschenke. 

Einen echten Weihnachtsbaum können sich nur reiche Familien leisten. Die meisten schmücken einen künstlichen Baum oder eine Zypresse.
Eine alte Tradition ist es, an Weihnachten kleine Schiffe zu schmücken.

Die Kinder ziehen von Haus zu Haus und singen die kalanda (Weihnachtslieder) und bekommen dafür Geld undWeihnachtsbaum Süßigkeiten. 
Manche Familien besuchen gemeinsam die Mitternachtsmesse.

Beginnend am 24. Dezember zünden die Griechen 12 Nächte lang Weihnachtsfeuer an, um die Kobolde zu vertreiben.

Der 25. Dezember ist arbeitsfrei. Man besucht Freunde und Verwandte, ißt Truthahn und Gebäck. (z.B. Melomakarona - Honigkekse mit Sirup, Nüssen und Mandeln)

Am Abend des 31. Dezembers trifft sich die Familie zu einem Festessen. Fleisch und Gemüse gehört ebenso dazu wie die Vassilopita, der Neujahrskuchen.
In diesen ist ein Geldstuck eingebacken. Wer es findet, soll im nächsten Jahr besonders viel Glück haben.

Und dann gibt es für die Griechen auch "endlich" Geschenke.