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Reise ins Weihnachtsland![]() 24-teilige Weihnachtsgeschichte |
Vedi landete weich. Im Schnee. Er humpelte ein bisschen herum, befühlte seinen Knöchel, hatte aber eigentlich keine Schmerzen.
Schnell besann er sich, warum er den abenteuerlichen Sprung in die Tiefe gewagt hatte: Er wollte nach dem Wetter sehen.
Das Wetter war gut, winterlich. Es gab nichts daran auszusetzen. Der Wind wehte nur schwach.
Richtig gutes Reisewetter, fand der Kobold.
Zur Sicherheit ging er noch um das Haus herum, nicht das der Schein trügte und immer in der Hoffnung, Vada zu finden.
Aber er konnte ihn nirgends entdecken.
Vada, Vada! Auch Rufen half nicht.
Wo der bloss so früh am Morgen hin war? Früher ja früher, da war Vada jeden Morgen joggen. Aber die Zeiten waren doch längst vorbei.
Und warum sollte Vada ausgerechnet heute, wo sie auf Reise gehen wollten, längst Vergessenes wieder aufleben lassen?!
Ich werde noch mal im Haus nachgucken, überlegte sich Vada und griff nach der Türklinke. Er drückte sie herunter. Aber die Tür ging nicht auf.
Langsam verzweifelte der Kleine. Spukte es?
Er nahm alle seine Kräfte zusammen und warf sich gegen die Tür.
Sie gab nach und hoppla, er glaubte seinen Augen nicht zu trauen, beinahe wäre er mit Vada zusammengestossen.