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Auf ins Weihnachtsland - Teil 21
Als unsere Kobolde die Tür der Herberge öffneten, schlug ihnen einen Höllenlärm entgegen. Kinder flitzten über den Flur und kreischten, vom Fernsehraum her drang Weihnachtsmusik herüber.
Weihnachtsfeier war angesagt.
Nach ihrem aufregenden Tag und anstrengenden Marsch hatten unsere Helden keine Lust auf solch ein Spektakel. Sie hatten nur drei Wünsche: Ruhe, ein ausgiebiges Mahl und Schlafen.
So nahmen sie sich vom Weihnachtsbrei, schenkten sich Glögi ein und zogen sich in eine Ecke zurück.
"Wir waren eine Ewigkeit nicht in der Sauna", sagte Vada, als er aufgegessen hatte.
"Wie kommst Du jetzt auf Sauna", wollte Vedi wissen.
"Meinst Du, ich habe Lust, den ganzen Abend mit Ohrenstöpseln herumzulaufen?!"
"Habe ich auch nicht", meinte Vedi. "Du hast Recht. Lass uns die Sauna suchen. Es muss doch eine geben hier!"
Wenig später schwitzten die Freunde auf der obersten Saunabank der Herberge. Nein, sie waren keine Saunauntensitzer. Und weil sie die Sauna für sich allein hatten, konnten sie richtig Dampf machen und so oft Wasser auf die heissen Saunasteinen geben, wie sie wollten.
Würde es Saunaweltmeisterschaften für Kobolde geben, sie wären die klaren Favoriten.
Vada griff sich den Birkenbüschel, der in einem Wassereimer bereitlag und peitschte auf Vedi ein. Der juchzte vor Wonne. Dann war Vada dran. Auch er hatte Spass daran, durchgewalkt zu werden.
Leider stand die Sauna nicht an einem See und sie konnten anschliessend nicht in ein Eisloch steigen.
Aber Kobolde sind erfinderisch und wissen sich immer zu helfen und so sprangen sie nach der Sauna in den meterhohen Schnee.


