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Auf ins Weihnachtsland - Teil 15

Eigentlich hätten sich unsere Kobolde nun ein anderes Schlafplätzchen suchen sollen. Aber da sie schon einmal wach waren, kramten sie ihre Tagebücher hervor und fingen an, Augzeichnungen zu machen.
"Du, was schreibst Du wegen der Wunderhütte", wollte Vada wissen.
"Sei nicht so laut, sonst hören uns die Männer noch!"
"So ein Unsinn! Du weisst genau, dass sie uns nicht hören können!"
"Pssst!"
"Tickst Du noch richtig", Vada verstand seinen Freund nicht.
"Psst!"
"Kannst Du mir mal sagen, was das soll?"
"Ich kann nicht nachdenken, wenn Du so laut bist"
"Ich wollte doch nur wissen, was Du zu der wundersamen Hütte schreibst. Wir müssen uns doch ein wenig abstimmen, oder?"
Vedi hob nur die Schultern ein wenig an und schrieb weiter.
Vada platzte der Kragen. "Dann schreib doch die Tagebücher allein, Du Du Du...." Er stand auf, schmiss wütend seinen ganzen Krempel in die Tasche und zog von dannen.

Vedi blieb ungerührt sitzen und schrieb weiter. Er war sicher, der Freund würde sich wieder beruhigen.
Als die Seite gefüllt war, legte Vedi die Stifte und das Lineal in das Mäppchen zurück, packte die Tagebücher in den Rucksack und verliess den Fernsehraum.
Die jungen Männer waren inzwischen beim dritten Bier angekommen.

Die Sonne war längst aufgestanden und der Tisch bereits für das Mittagessen gedeckt, als Vada am nächsten Tag im Speiseraum auftauchte.
Weit und breit kein Vedi zu sehen. Ob er schon losgezogen war?

zu Teil 16