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Auf ins Weihnachtsland - Teil 22
Als sie am nächsten Morgen aus der Tür der Herberge traten, glaubten sie ihren Augen nicht zu trauen. Wieder waren da winzig kleine Kohlestückchen gestreut, die den Weg makierten.
Es war ihr Weg, soviel war klar. Sie mussten ihn gehen. Die Karte sagte es. Aber wer hatte die Kohlestückchen gestreut?
Vorsichtig, hinter jedem Baum auf einen neue Überraschung gefasst, folgten sie dem schwarz markierten Weg.
Aber weil nichts passierte, beruhigten sich unsere beiden Helden schnell und dachten bald nicht mehr über die Kohlestückchen nach.
Und so fielen sie ihnen erst wieder ein, als sie verschwunden waren.
Betont gleichgültig quittierten sie es mit einem Schulterzucken und schritten zügiger voran.
Gegen Mittag kamen unsere Kobolde an einen grossen Berg, auf dem es vor Menschen wimmelte wie im Sommer im Wald vor Ameisen.
Einige zogen einen Schlitten mit ihren Kindern hinter sich her den Berg hinauf, andere rodelten ihn in wilder Fahrt hinunter.
Eine Weile sahen Vada und Vedi dem fröhlichen Treiben zu, dann wollten sie es unbedingt auch probieren.
Sie stellten ihre schweren Rucksäcke an einem Baum ab und quälten sich den Berg hinauf.
Oben angelangt sahen sie, dass ein Vater seine kleine Tochter gerade auf dem roten Schlitten richtig hinsetzte, hinter ihr Platz nahm und sich mit den Füssen abstiess, um in Fahrt zu kommen.
Schnell sprangen sie auf und setzten sich auf die Schlittenspitze.
Uii, war das ein Spass!! Vada und Vedi juchzten begeistert. Doch plötzlich überschlug sich der Schlitten an einem im Weg liegenden Ast und schleuderte unsere Helden so in den Schnee, dass sie es schwer hatten, sich wieder herauszukrabbeln.
Sie klopften sich gegenseitig den Schnee ab und kletterten noch einmal den Berg hoch.
Kaum kamen sie schnaufend oben an, fanden sie ein neues Taxi.
Der Opi, der mit seinem Enkel rodelte, war ein sicherer Lenker und so kamen sie dieses Mal sicher, ganz nahe bei ihren Rucksäcken an.
Vedi schoss noch ein paar Bilder vom Rodelberg für die Tagebücher. Dann zogen sie endlich weiter.


