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Auf ins Weihnachtsland - Teil 10

Die kleine Herberge schien voll ausgebucht zu sein. Auf dem Flur tobten ausgelassen Kinder und rollten einen Ball vor sich her.
Aus der Rezeption, einem engen Zimmer links des Gangs kam ein altes Muttchen mit einem Stapel Bettwäsche und rief:
"Familie Siebenkorn, hallo, hören Sie?! Familie Sie-ben-korn!"
Aus der Fernsehecke am Ende des Gangs gab sich endlich ein junges Pärchen zu erkennen.
"Kommen Sie bitte - Ich zeige Ihnen Ihr Zimmer."
"Und welches Zimmer nehmen wir", fragte Vada.
"Am besten eins, das gleich neben dem Duschraum und auch nicht weit weg vom Frühstückszimmer ist", schlug Vedi vor. Vada nickte und sah sich um.
"Hast Du hier schon so etwas wie einen Frühstücksraum entdeckt?"
Vedi schüttelte er den Kopf. Doch dann zeigte er auf eine Familie mit zwei kleinen Kindern, die mit Verpflegungsbeuteln in der Hand aus einem Raum rechts des Flurs kam.
"Ich glaube, dort sind wir richtig."
Wie gut, dass niemand sehen konnte, wie unsere Freunde den Flur entlang flitzten und an dem Raum, aus dem die Familie kam, gerade noch die Kurve kriegen konnten...

An der Fensterseite des einfach, aber gemütlich eingerichteten Zimmers war ein grosses Abendbrotbüffet aufgebaut.
Unseren ausgehungerten Kobolden gingen fast die Augen über. Brot, Wurst, Käse, Gemüse, frisches Obst, Joghourt, alles war da. Auch Saft und heisser Tee.
Die Freunde packten sich die Teller voll, zogen sich in einen Winkel des Raumes zurück und schmatzten um die Wette.

Eigentlich waren sie dann todmüde. Aber vor dem Schlafengehen mussten sie eins unbedingt noch tun.
Deshalb brachten sie nur kurz ihre Siebensachen in eins der Zimmer und gingen dann in die Fernsehecke.

zu Teil 11