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Auf ins Weihnachtsland - Teil 14
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, packten die Freunde ihren Krempel zusammen und flüchteten aus der Hütte.
So schnell hat sie schon langer niemand laufen sehen. Sie bemerkten nicht einmal den Wind, der ihnen nach wie vor eisig ins Gesicht blies. Sie wollten nur eins: weg, weit weg von dieser unmöglichen, verwunschenen Hütte.
Abends in der Herberge, die gar nicht so weit von der wundersamen Hütte entfernt war, kamen unsere Helden endlich zur Ruhe. Am Büffet schlugen sie sich den Bauch voll und gingen gleich schlafen. Das Tagebuchschreiben verlegten sie auf den nächsten Morgen.
Aber nicht immer, läuft alles wie geplant oder wie man auch sagt: unverhofft kommt oft.
"Chhhhr, Chhhrrrr, Chhhrrrr..."
"Hörst Du das auch", stiess Vedi Vada an.
"Bin in denn taub", knurrte Vada verschlafen.
"Chhhhr, Chhhrrrr, Chhhrrrr..."
"Was ist das nur? Ich habe Angst", flüsterte Vedi und kroch noch dichter an Vada heran.
"Keine Ahnung"
"Komm, lass uns aufstehen und nachsehen."
Im Fernsehzimmer sassen zwei junge Männer und tranken Bier.
"Du", sagte der Eine zum Anderen, "holzt Aki immer nachts einen ganzen Wald ab?"
"Weiss nicht. Ich habe noch nie mit ihm in einem Zimmer geschlafen."
"Das glaube ich Dir gerne, das geht nämlich gar nicht. Wer soll bei solch einem Lärm schlafen."
Vada und Vedi sahen sich an. Sie hatten verstanden. Die beiden junge Männer waren vom gleichen Krach wachgeworden wie sie.


