Weihnachten

Wie jedes Jahr aus einem verkümmerten Baum ein prachtvoller Weihnachtsbaum wurde





Weihnachtsgeschichte von Ulrike Klingenberg

Leselupe

Feste feiern

Frauen-und Muttertag
Halloween
Herren-und Vatertag
Ostern
Valentinstag
Weihnachten

Lesen

Anekdoten
Aphorismen
Autorenlexikon
Bücher
Comics + Cartoons
eBooks
Literatur im Netz
Literatur-News
Märchen
Online-Romane
Palindrome
Rezensionen
Sommerliches
Sprichwörter
Zeitschriften
Zeitungen

Spiele

Basteln
Kinderlieder
Kinderspiele
Malen
Märchenrätsel
Scherzfragen
Worträtsel
Zungenbrecher

SocialPower.net - Das Online-Spenden-Netzwerk

| Weihnachtsstube | Adventskalender | Aphorismen zur Weihnachtszeit | Weihnachtsgeschichten | Weihnachtsgeschichten schreiben | Weihnachtsgedichte | Weihnachtslieder | Weihnachtskleidung | Weihnachten in Europa | Weihnachtsquiz | Cartoons zum Weihnachtsfest | Plätzchen-Rezepte | Weihnachtsbraten | Weihnachtsbücher | Weihnachtsfilme | Weihnachtsmusik | Basteln zu Weihnachten | Kobolde auf Weihnachtsreise | Bilder zu Weihnachten | Silvester-Bowlen |



Wie jedes Jahr aus einem verkümmerten Baum ein prachtvoller Weihnachtsbaum wurde


Und wieder nahte der Geburtstag von Tante Else, Omas Schwester.

Wie jedes Jahr fuhren wir nach Harderode, ein kleines Dörfchen, in der Nähe von Bad Pyrmont, das war schon Tradition. 

Zum Kaffee gab es Frankfurter Kranz, Schokoladen- und Zuckerkuchen. 

Ich wartete auf den hausgeschlachteten Schinken, den es zum Abendessen gab. "Wenn du wachsen willst, mußt du ein ordentliches Wurstbrot essen", sagte Onkel Fritz immer zu mir. 

Aber das Allerbeste kam erst noch. Meine Schwester Monika und ich dachten mit Grauen daran. 

Tante Else ging mit Oma in die Scheune. Sie taten jedes Mal ganz geheimnisvoll. 
Wir wußten jedoch genau, daß ein Baum im Kofferraum unseres Autos verstaut werden solle. 

Dieses "Prachtexemplar" bekam Tante Else jedes Jahr vom Nachbarn geschenkt, der sich mit Sicherheit kaputt lachte, denn so brauchte er den Baum nicht zu verbrennen.

Wer wollte schon ein so trauriges Etwas haben? 
Oma mimte die Dankbare, denn schließlich bekam sie den Baum ja geschenkt. Da durfte man Tante Else nicht widersprechen. 

Am nächsten Tag stand dann der Baum in Omas Christbaumständer, im Wohnzimmer. 

Monika und ich schauten ihn an und konnten ein Grinsen nicht verbergen. 

Dieser Baum übertraf wirklich an Häßlichkeit, alle Bäume, die wir bisher gehabt hatten. 

Es fehlten Zweigen und schief gewachsen war er auch. 
Dafür hatte er eine beachtliche Größe. Die Spitze bog sich an der Zimmerdecke. 
Also begann Oma sie mit einer Heckenschere zu kürzen. 

Ich konnte gar nicht hinsehen, weil sie dabei auf einem wackeligen Hocker stand. 
Dann bohrte sie Löcher in den Stamm und steckte Zweige hinein. 
Aber wehe wir gaben einen Pieps von uns, dafür hatte Oma kein Verständnis. 

Fertig. Oma begutachtete ihr Werk und schien zufrieden.

Jetzt wurde er mit bunten Kugeln, von uns gebastelten Dingen, Kerzen und Lametta geschmückt.

Weihnachtsbaum

Es war wie ein Wunder, denn plötzlich war aus dem armseligen Krücke ein prachtvoller Weihnachtsbaum geworden.

(Foto aus dem Album von Ulrike Klingenberg)