Des Sommers wilde Blumen





von Eleni Ravanopoulou

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Des Sommers wilde Blumen

Kerzen sind, um zu verbrennen.
Licht leuchtet auf und verlischt.
Und auf den dunkelnden Hängen,
Wogen die Blumen, wie Gischt.


Herbst kommt und sie vergehen.
Spüren den Winter schon nah’n.
Ach könnten sie's doch umgehen.
Haben den Sommer vertan.


Spielten und tanzten und wogten,
Neckten den Schmetterling.
Sahen die warnenden Boten,
Der Vögel in Schwärmen ziehn.


Ließen sich's trotzdem nicht nehmen.
Lust kennt weder Riegel noch Tor.
Tanzten in prächtigsten Farben,
Dem sterbenden Sommer noch vor.


Und wie im Frühling so fröhlich,
Strahlten sie keck um sich her.
Grad so als wären sie ewig,
Als geb' es für sie Tod nicht mehr.


Doch kam er leise geschlichen.
Herbst brachte ihn mit ins Land.
Nun sind sie vor ihm gewichen.
Gebrochene Pracht ,schmucker Tand.


Und noch in brechenden Augen,
Sieht man ein schelmisches Glühn.
Wollen das Leben aufsaugen,
Obwohl sie gleich nicht mehr blühn.


Seht ihre zarten Seelen,
Sie schweben wie Lüfte umher.
Wollen uns immer noch quälen.
Sind voller Düfte ein Meer.


Unter geschlossenen Liedern,
Sehn sie das Leben ziehn.
Können dem Tod nichts erwidern.
Denn was wächst, muss auch immer verblühn.


In ihren sterbenden Herzen,
Ist noch ein Feuerhauch.
Schläft übern Winter tief innen.
Und glimmt dann im Frühling neu auf.