Familie im Cafe

    

News aus der Welt der Literatur September 2005






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- Kennen Sie Hay-on-Wye, die Kleinstadt an der Grenze zwischen England und Wales?
Als Buchliebhaber und Tourist sollten Sie sich den Namen des Ortes merken!
über 30 Second-Hand-Läden für Bücher gibt es hier und die Leseratten kommen in Scharen aus aller Welt nach Hay-on-Wye, um "versunkene Schätze" für einen kleinen Preis zu heben.
Und dank der alten Bücher und des Literaturfestivals floriert der Tourismus im Ort und belebt die Wirtschaft. 

- Fünfzig von Einhundert durch die norwegische Akademie befragte Schriftsteller aus aller Welt halten "Don Quixote de la Mancha" (1605) von Miguel de Cervantes Saavedra für den besten Roman aller Zeiten.
(Quelle und nähere Betrachtungen)

- Ehrenamtliche Lesepaten versuchen in der Stadtbibliothek Pforzheim, Kinder für Bücher zu begeistern.
Sie bieten Vorlesestunden an. 
Noch wird das Angebot nicht so nachgefragt, wie man es sich wünscht. Aber es wird sich durchsetzen. (Quelle)

- Wie erklärt sich die Beliebtheit der doch nicht billigen Hörbücher in unserer kostenbewußten Zeit?
Weil man sie nebenbei genießen kann? Beim Autofahren, im Bus oder bei der Hausarbeit?
Weil es den Verlagen zunehmend gelingt, prominente Sprecher für die Aufnahmen zu engagieren und weil die Hörbücher wie Hörspiele mit akustischen Effekten aufgewertet werden?
Oder ist der Grund eine Mischung aus den genannten Faktoren?

- Die Kinderbücher von Jurij Druschkow gehörten in der DDR zur "Bückware". Man bekam sie nur mit viel Glück oder guten Beziehungen.
Sein Sohn Valentin Postnikow, der in seine Fußstapfen getreten ist, kämpft heute gegen die übermacht ausländischer Literatur auf dem russischen Markt. Er fordert, daß Verlage nur 25 Prozent ausländischer Kinderbücher veröffentlichen dürfen und provoziert mit Schildern und Appellen wie "Harry Potter, go home".

Ist sein neues Buch "Der Junge Harry und sein Hund Potter" nur Provokation oder gar eine Verletzung von Urheberrechten?
Wie Postnikow dazu steht und warum er meint, daß ein Autor, will er erfolgreich sein, auch ein Selbstdarsteller sein muß, hat er der Moskauer Deutschen Zeitung in einem Interview verraten.

- Hera Lind hat ihren neuen Roman "Karlas Umweg" vorgestellt, der die Geschichte einer kleinen Pianistin aus der Provinz erzählt, die sich die Opernbühnen der Welt erobert.

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