(vorgestellt von Vivien K.)
Die rote Zora wohnt mit ihrer Bande, die aus ihr und vier verwaisten und verlassenen Jungen besteht, in einer Stadt am Adriatischen Meer.
Zur Bande gehören:
- Branco, der Sohn eines fahrenden Geigers und einer verstorbenen Tabakarbeiterin.
- Paule, ein grosser Junge mit einem gutmütigen Gesicht, dessen Wunsch es ist, einmal Kunstspringer zu werden, obwohl er wasserscheu ist und noch nicht einmal schwim men kann.
- Nicola, ein kleiner, beinahe winziger Knabe, der ungemein schnell und beweglich ist.
- Duro, der pfiffige Junge mit seinem hinterhältigen Gesicht.
- Zora, mit ihrem sommersprossenübersäten Gesicht, die ihren Namen von ihren feuerroten Haaren hat und die Leiterin und Beschützerin der Jungen ist.
Hunger und Not haben die Fünf zusammengetrieben. Sie kämpfen um das tägliche Brot, gegen Entbehrung und Verfolgung.
Je ernster die Lage der Kinder ist, um so herrlicher sind ihre Einfälle, mit denen sie ihren Widersachern begegnen, um so selbstloser wird ihre Kameradschaft.
Die Erwachsenen haben sich von ihnen abgewendet, doch sie finden aneinander Halt und ihr eigenes Ehrgefühl bewahrt sie vor allem Schlechten.
Doch ihre wilden Streiche bringen die Bürgerschaft gegen sie auf und Gefängnis droht ihnen.
Aber Gorian, ein alter Fischer, kann den Stadtrat überzeugen, daß es besser ist, sich der Kinder anzunehmen.
So finden die Fünf endlich Arbeit und ein Zuhause.
Ein sehr spannend und schön geschriebenes Buch über ein eigentlich sehr ernstes Thema: Freundschaft und Kameradschaft.
