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Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen, denn das
Schreiben verlangt Denkarbeit.
Brecht, Bertolt - Gedanken sind nicht stets parat. Man schreibt auch,
wenn man keine hat.
Busch, Wilhelm -
Schreiben reinigt die Sinne und gibt mir Orientierung.
Driest, Burkhard -
Es schreibt keiner wie ein Gott, der nicht gelitten hat wie ein Hund.
Ebner-Eschenbach, Marie -
In Zügen zu schreiben ist herrlich. Da sitzt man an einem
Tischchen, und immer passiert etwas. Entweder bringen es die
Leute drinnen oder die Landschaften draußen. Anregungen gibt es genug.
Gernhardt, Robert -
Den Stoff sieht Jedermann vor sich, den Gehalt findet nur
d e r, der etwas dazu zu tun hat, und die Form ist ein Geheimnis den meisten.
Goethe, Johann Wolfgang -
Auf die Masse soll und muß jeder Dichter wirken, mit der Masse nie.
Grillparzer, Franz -
Es ist kein Autor so gering und klein, der nicht dächt,
etwas Rechts zu sein.
Hauff, Wilhelm -
Man darf beim Schreiben keine Ehrfurcht haben.
Hauschka, Ernst R. -
Ein Dichter ist ein Mensch, der mit scharfen Sinnen unter einem wilden Volk geboren und aufgewachsen ist, und sich in seinen besten Jahren unter aufgeklärten Köpfen ausgebildet hat.
Heinse,Wilhelm -
Leben heißt - dunkler Gewalten, Spuk bekämpfen in sich. Dichten - Geburtstag halten, über sein eigenes Ich.
Ibsen, Henrik -
Ein Autor von Format erholt sich schnell von einem Mißerfolg. Aber selten übersteht ein mittelmäßiger Schriftsteller unbeschadet einen größeren Erfolg.
Ionesco, Eugene -
Die allgemeinste Regel für den Schriftsteller und auch für den Künstler, die ich kenne, ist, daß sein Ausdruck immer unter der Sache sei, die er darstellt. Ich halte dieses für das wahre Geheimnis des Geistes und der Kraft.
Jacob, Friedrich Heinrich -
Mein Herr, Ihr Stil ist flüssig, Ihr Buch aber überflüssig.
Keller, Gottfried -
Ein Feuilleton schreiben heißt auf einer Glatze Locken drehen.
Kraus, Karl -
Bei manchem Werk eines berühmten Mannes mögte ich lieber lesen, was er weggestrichen hat, als was er hat stehen lassen.
Lichtenberg, Georg Christoph -
Ob ein Mann, der schreibt, gut oder schlecht schreibt, ist gleich ausgemacht, ob aber einer, der Nichts schreibt, und stille sitzt, aus Vernunft oder aus Unwissenheit stille sitzt, kann kein Sterblicher ausmachen.
Lichtenberg, Georg Christoph -
Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten.
Maugham, William Somerset -
Das erste Dokument der Kultur war - ein Tagebuch.
Morgenstein, Christian -
Der Eine lebt, der Andere schreibt sich aus.
Morgenstein, Christian -
Ich wäre lieber verreckt, als nicht zu schreiben.
Mulisch, Harry -
Dichten ist Gerichtstag halten über sich selbst; mit einem sicheren Freispruch.
Musil, Robert -
Der Mensch ist auch ein Federvieh. Denn gar mancher zeigt, sobald er eine Feder in die Hand nimmt, was er für ein Vieh ist.
Nestroy, Johann Nepomuk -
Dichten: erden, was in der Luft liegt.
Rumpf, Michael -
Wer schreibt, geht in Wortstellung.
Rumpf, Michael -
Manche dichten schneller, als sie denken.
Tille, Peter -
Ein Leser hats gut: er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.
Tucholsky, Kurt - Jeder Stoff ist nur das wert, was wir aus ihm machen. Van der Rode, Ludwig Mies
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Er schrieb erfolgstümlich.
Wendt, Albert

